Symposion Die junge Republik. Österreich 1918/1919 8.-10. November 2017

Im Rahmen des mittlerweile zweiten, breit gefächerten, wissenschaftlichen Symposions widmete sich die Plattform zeitgenössischer politischer Archive der Zeit unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg. Alle vier Partnerinstitute (Karl von Vogelsang-Institut, Wilfried Haslauer-Bibliothek, Kreisky-Archiv und VGA) wandten sich somit nach dem Symposion Die Parteien und der Erste Weltkrieg im Jahre 2013 neuerlich einem Kristallisationspunkt der österreichischen Geschichte zu.

Bei der Eröffnungsveranstaltung am 8. November, bei der Alt-Bundespräsident Dr. Heinz Fischer die Eröffnungsrede hielt, skizzierte der Generaldirektor des Österreichischen Staatsarchivs, Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Maderthaner, unter dem Titel „Zerrüttete Verhältnisse“ die katastrophale Lage in den Monaten während und unmittelbar nach dem Kriegsende.

Die Referenten präsentierten an den beiden folgenden Tagen in einem großen Panorama, das sich entlang der Themenbereiche „Konstituierungsprozess der Republik“, „Verfassung und Demokratisierung“, sowie „Gesellschaftliche Transformationsprozesse“ entwickelte, eine hochemotionale Gründungsgeschichte der Selbstfindung eines Staates: der jungen Republik Österreich.

Mehr als 165 Interessierte folgten an diesen drei Tagen den Referaten und den daran anschließenden Diskussionen. Analog zum ersten Symposion vor vier Jahren werden die Ergebnisse des Symposions in einem Tagungsband publiziert und somit der breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden.